Der erste Eindruck eines Hauses beginnt nicht an der Haustür, sondern oft schon beim Vorplatz. Was dort steht, sagt mehr über Bewohner:innen aus, als man denkt. Ordnung, Struktur und Materialwahl im Aussenbereich wirken nicht nur funktional, sondern auch emotional. Es geht längst nicht mehr nur um Parkplätze, sondern um gestalteten Raum.
Wohnen beginnt draussen
Egal ob urban oder ländlich – der Aussenraum gewinnt an Bedeutung. Er verbindet Architektur, Natur und Alltag. Dabei spielt nicht nur die Optik, sondern auch die Funktion eine tragende Rolle.
Holz im Aussenbereich – ein bewährtes Material
- Natürlich, langlebig und lokal verfügbar
- Passt sich harmonisch in Garten und Landschaft ein
- Nachhaltig durch CO₂-Speicherung und regionale Verarbeitung
Praktisch und durchdacht: Lösungen für Haus, Garten und Alltag
Wer sein Zuhause funktional erweitern will, denkt über klassische Innenraumlösungen hinaus. Vor allem der Übergangsbereich zwischen Haus und Garten wird immer vielseitiger genutzt – ob als Stauraum, Rückzugsort oder Wetterschutz.
Überdachungen mit Mehrwert
Eine gut geplante Überdachung schützt nicht nur vor Wetter, sondern schafft auch einen definierten Raum: für Fahrräder, Werkzeuge, Brennholz – oder eben Fahrzeuge.
Struktur statt Chaos: Warum Planung entscheidend ist
Viele Hauseigentümer:innen unterschätzen die Wirkung von klarer Gliederung im Aussenbereich. Eine einheitliche Gestaltung spart nicht nur Platz, sondern macht das Grundstück optisch grösser und gepflegter.
3 clevere Ideen für einen aufgeräumten Aussenbereich
- Geräteräume integrieren
Statt einem separaten Schuppen können kleine Geräteboxen direkt in Überdachungen oder Holzstrukturen eingebaut werden. - Sitzplatz mit Witterungsschutz
Eine halboffene Struktur mit Windschutzwand aus Holz oder Glas schafft einen geschützten Essplatz im Freien. - Begrünte Holzflächen
Kombinationen aus Pflanztrögen und Holzmodulen bringen Struktur und Natur zusammen – besonders an Grundstücksrändern.
Wohin mit dem Auto? Platzsparen mit Stil
In vielen Schweizer Haushalten fehlt eine Garage oder der Platz dafür. Trotzdem möchte man das Fahrzeug vor Hagel, Schnee und starker Sonne schützen – ohne gleich Beton zu giessen. Genau hier kommt eine zeitgemässe Lösung ins Spiel: das carport.
Vorteile gegenüber der klassischen Garage
- Luftzirkulation verhindert Feuchtigkeitsstau
- Keine teuren Erdarbeiten oder Fundamente nötig
- Leichtere Genehmigung in vielen Gemeinden
- Ideal für Elektrofahrzeuge mit Ladestation-Integration
Wichtig: Ein durchdachtes Design lässt sich auch optisch ans Haus anpassen – so wirkt das Ganze wie aus einem Guss.
Holzcarports in der Schweiz immer beliebter
Gerade in Regionen mit viel Niederschlag oder starker Sonneneinstrahlung setzen immer mehr Hausbesitzer:innen auf ein langlebiges Holzcarport. Dabei sind individuelle Lösungen gefragt – je nach Platz, Designvorstellung und Budget.
Holzbau als Philosophie – nicht nur als Technik
Moderne Holzbauweise bedeutet weit mehr als Balken zusammenschrauben. Es geht um Präzision, Gestaltungskompetenz und nachhaltige Verantwortung. Gerade kleinere Bauprojekte wie Überdachungen oder Abstellplätze profitieren von dieser Denkweise.
Lokales Handwerk mit Erfahrung
- Kurze Wege: Planung, Fertigung und Aufbau aus einer Hand
- Kenntnis regionaler Bauvorschriften
- Fachgerechte Umsetzung auch bei komplexen Geländeverhältnissen
Nachhaltigkeit im Fokus
- Holz aus FSC- oder PEFC-zertifizierten Quellen
- Reversibilität: Rückbau möglich, falls gewünscht
- Ressourcenschonende Produktion ohne überflüssigen Materialeinsatz
Ein gutes Beispiel für durchdachten Holzbau bietet das Komplettangebot für ein carport, das Schutz, Ästhetik und Bauqualität verbindet.
Was man beim Bauen im Aussenbereich nicht vergessen sollte
Ist eine Baubewilligung nötig?
In vielen Kantonen braucht es auch für einfache Überdachungen eine Bewilligung – insbesondere wenn das Bauwerk höher als 2.5 Meter ist oder näher als 1 Meter an die Grundstücksgrenze reicht.
Empfohlen:
- Vorab bei der Gemeinde anfragen
- Bebauungsplan oder Ortsbaureglement prüfen
- Abstandsvorgaben einhalten
Wind und Wetter einkalkulieren
Gerade in windstarken Regionen oder auf offenen Grundstücken ist die Verankerung entscheidend. Auch die Dachneigung und Entwässerung sollten zur lokalen Wetterlage passen.
Pflege nicht vergessen
Holz ist langlebig – wenn es richtig gepflegt wird. Das bedeutet:
- Regelmässiges Ölen oder Lasieren (alle 2–3 Jahre)
- Kontrolle von Nähten, Dachanschlüssen und Standfüssen
- Entfernen von Laub oder Algenbewuchs im Herbst
Liste: Was darf unter ein Carport – und was besser nicht?
✅ Sinnvoll untergebracht:
- Auto, Motorrad, Velo
- Brennholz oder Gartenmöbel (wenn geschützt)
- Ladestation oder Werkzeugwand
🚫 Nicht ideal:
- Kartons, Textilien oder Elektronik
- Pflanzen mit Frostempfindlichkeit
- Dauerhafte Tierhaltung (fehlende Isolation)
Fazit: Aussenbereich gestalten heisst Lebensqualität schaffen
Ein Carport, ein Sitzplatz oder eine durchdachte Holzstruktur sind keine Nebensache – sie prägen den Alltag, die Nutzbarkeit des Grundstücks und den Eindruck, den dein Zuhause hinterlässt. Mit natürlichen Materialien wie Holz und regionalem Know-how lassen sich langlebige Lösungen schaffen, die Funktion und Stil verbinden.
Wer auf Qualität, Nachhaltigkeit und Ästhetik setzt, ist mit einem durchdachten Projekt von Baumberger Holzbau gut beraten – sei es für eine Überdachung, einen Sitzplatz oder ein wetterfestes carport mit Charakter.







